Erstens kommt es anders …
… und zweitens, ist es unbezahlbar so flexibel zu sein, seine Pläne einfach anpassen zu können.
Also der ursprüngliche Plan war, da wir nicht so viel Zeit hatten (ca. 4 Wochen), ein bisschen durch Italien zu tingeln. Und so sind wir auch gestartet.
Am 17.12.2025 nach einer kurzen Corona Infektion – was für ein Déjà-vu! – ging es dann endlich los. Schließlich mussten wir Mitte Januar wieder in DE sein. Wir ließen uns noch ein paar Tage Zeit für die Anfahrt bis Trentino, da wir noch nicht so richtig fit waren, und ich mich vor einem Besuch noch frei testen wollte.
Es war ein tolles Wiedersehen mit Sabine und ihrer Familie. Rinaldo hat uns am Rathaus “eingesammelt” und wir sind ihm wieder auf den Berg gefolgt. Und nein, wir hätten es nach fast drei Jahren alleine nicht wieder gefunden. Wir hatten wieder eine sehr schöne Zeit zusammen – vielen Dank dafür! Trentino ist sicherlich noch eine intensivere Reise wert, aber angesichts unseres (vermeintlichen) Zeitdrucks, ging es danach quer durchs Land Richtung Meer weiter.


Immer toll unser Stellplatz bei Sabine und der Blick über’s Tal 😍
Weihnachten am Meer 🎄 bei angenehmen Temperaturen, immer wieder schön. Lecker essen, die Sonne genießen und entspannen.
Wir fuhren am Meer Höhe Marinella di Sarzana entlang bis Torre Mezza Praia und wollten eigentlich auf Sizilien noch eine Rundtour machen. Aber irgendwie … fehlte uns das Feeling für dieses Land. Dieses Gefühl ist schwer zu beschreiben – es war nichts schlecht (bis auf die Straßen), aber es hat uns auch nicht “mitgenommen”. 🤔 🫣








Nach einem kurzen Austausch, der ungefähr so verlief:
Alexander: “Also irgendwie fehlt mir etwas. Wie wäre es, wenn wir woanders hinfahren, wir könnten nach Albanien. Aber dann müssen wir mit der Fähre fahren, alles andere dauert zu lange.”
Jeder, der mich kennt weiß, ich hasse es, Schiff zu fahren. Selbst kleine Fährfahrten sind für mich eine Herausforderung. Und Italien – Albanien bedeutet ca. 9 Stunden! Fährfahrt.
Trotzdem zögerte ich keine Sekunde: “Alles klar, wo müssen wir hin, wann können wir übersetzen?” 😅
Voller Vorfreude machten wir uns also auf den Weg nach Bari, um von dort aus nach Durrës zu schippern. Dies ging auch problemlos. Abfahrt 23 Uhr, Schlaftablette und bis nächsten Morgen fast durchgeschlafen. Wir hatten Glück, die See war ruhig und wir sind überpünktlich im Hafen Durrës angekommen. Nächtlichen Fährfahrten bin ich also nicht mehr ganz so abgeneigt und mein Mann war erstaunt, wie schnell ich weggepooft war.





Zum dritten Mal also Albanien. Und es ist ein bisschen wie nach Hause kommen – wie sehr wir es doch vermisst haben! 🇦🇱 ❤️
Von Durrës direkt zu einem unserer Lieblingsstrände nach Spille. Unterwegs noch frisches Obst und Gemüse an einem der zahlreichen Stände eingekauft und wieder Meer, Entspannung und leckeres Essen. Und Nachbarn aus DE treffen, die nach den vielen Schwärmereien von uns auch in Albanien unterwegs sind.






Entspannte Tage ziehen an uns vorbei. Viel zu schnell vergeht mal wieder die Zeit und wir müssen uns langsam Gedanken über die Rückfahrt machen. Schnee und Eis in DE, hier durchschnittlich 15°, mal ein bisschen weniger, mal ein wenig mehr. Viel Sonne, zwischendurch Regen. Alles schick. Die Motivation nach DE zurückzufahren: 0,0 ☃️
Wir fahren zu Albin (Camping Fridolin), freuen uns, ihn wiederzusehen, in unserem geliebten Elbasan auf dem Markt einzukaufen, Byrek zu genießen, im Lieblingsrestaurant Eureka essen zu gehen… Albin fragt Alexander, warum fliegst du nicht? Mach’ doch alles so wie letztes Mal. Ja, warum eigentlich nicht… Also Kalender checken, mit den Kunden abstimmen und dann steht fest – wir bleiben noch! Alexander fliegt drei Tage ins kalte DE und ich bleibe bei Albin auf dem Platz. Fridolin macht wieder den Flughafentransfer – alles passt, alles klappt und wir hängen einfach noch ein bisschen Zeit dran!






Eine unbezahlbare Freiheit! Wir sind dankbar und mal wieder demütig für diese Zeit in diesem wunderbaren Land. 🙏 😁
Wie lange wir jetzt noch hier bleiben? So lange es geht! Entscheidend sind natürlich berufliche Termine, und wir sind immer dann da, wenn der Kunde uns braucht.
Bis dahin genießen wir die Zeit, überdenken Ideen, machen Zukunftspläne und erkunden Ecken, die wir die letzten Male noch nicht gesehen haben.







Aktuell erkunden wir die Gegend entlang der SH30 durch die Berge – hierüber werde ich bestimmt noch berichten. Zwischendurch findet ihr auch Bilder in unserem WhatsApp Channel oder / und Instagram.



